Warum Bitcoin?

Warum laufen die Dinge so wie sie laufen? Eigentlich könnte es mir egal sein. Es wäre viel einfacher die Dinge so wie sie sind zu belassen und gut ist. Aber ich war schon immer so. Sollte ich mich in der Schule mit dem Mond befassen dann endete ich im gesamten Universum. Und in etwa so, geht es mir mit Bitcoin. Immer wieder frage ich mich: Warum Bitcoin? Was steckt dahinter? Wird er bleiben?

Früher gab es spärlich Informationen, heute leben wir in einem Informationsüberfluss – des Ergebnis ist fast dasselbe. Die meisten schwimmen mit den schnellen Info-Strom mit. Sich mit ihnen auseinanderzusetzen kostet Zeit und die hat man fast nicht mehr. Dabei sind viele Infos wie Puzzlestücke. Man muss sie aus diesem Strom herausfischen, hofft das richtige Stück zu finden und dann erst in der Gesamtheit ergeben sie ein Bild, einen Sinn.

1988 The Economist: Get ready for a world currency“

Titelblatt von The Economist: „Get ready for a world currency“ (Machen Sie sich /Macht euch bereit für eine Weltwährung). Erschienen am 9. Januar 1988.

The Economist 1988

Es gibt ein PDF der Titelstory „Get ready for a world currency“. Und es gibt eine abgescannte oder abfotografierte Version davon von dem User Subscription bei Steemit.

Die Titelseite ist wahrlich beeindruckend und gesagt sei, abgebildet werden dort sicherlich keine nebensächlichen Stories.

Interessant ist schon der Beginn, übersetzt in etwa:

In dreißig Jahren werden Amerikaner, Japaner, Europäer und Menschen in vielen anderen reichen Ländern, und einige relativ arme Länder wahrscheinlich für ihre Einkäufe mit derselben Währung bezahlen. Die Preise werden nicht in Dollar, Yen oder D-Mark, sondern sagen wir mal in Phönix angegeben.

Wir halten fest: Der Fokus liegt vor allem auf Amerika, Japan und Europa.

Des weiteren sind mir ganz besonders auch folgende Sätze in die Augen gestochen:

Den Weg für den Phönix vorzubereiten, wird weniger vorgetäuschte politische und mehr reale Vereinbarungen beinhalten. Es bedeutet, die private Verwendung eines internationalen Geldes neben den bestehenden nationalen Geldern zu ermöglichen und dann aktiv zu fördern. Das würde die Menschen mit ihren Wallets für den eventuellen Übergang zur vollständigen Währungsunion stimmen lassen.

Viele gehen davon aus, dass mit der Weltwährung Phönix, Bitcoin gemeint sein könnte. Klingt plausibel.

Natürlich würde mich jetzt noch der Autor dieses Artikels interessieren.  Aber es wird leider kein Verfasser aufgeführt. Na gut, dann weiter.

Wer steht hinter The Economist? Bei der Suche im Internet erscheint schnell ein bekannter Name: Rothschild – neben anderen. Belegen möchte ich das mit einer Nachricht von Reuters, damit das Ganze nicht so nach „Verschwörung“ klingt.

Übrigens, bald steht folgende Ausgabe von The Economist an:

The World in 2019 The Economist

1988: The Crypto Anarchist Manifesto

Nicht weniger beeindruckend ist das Crypto Anarchist Manifesto aus dem Jahr 1988 von Timothy C. May. Es beginnt mit folgenden Worten:

Ein Gespenst verfolgt die moderne Welt, das Gespenst der Kryptoanarchie. Die Computertechnologie steht kurz davor, Einzelpersonen und Gruppen die Möglichkeit zu geben, völlig anonym miteinander zu kommunizieren und zu interagieren. Zwei Personen können Nachrichten austauschen, Geschäfte tätigen und elektronische Verträge aushandeln, ohne jemals den wahren Namen oder die rechtliche Identität des anderen zu kennen. Interaktionen über Netzwerke sind nicht nachverfolgbar, dank  umgeleitete und verschlüsselte Pakete sowie fälschungssichere Boxen, die kryptographische Protokolle mit nahezu perfekter Sicherheit gegen Manipulationen implementiert haben. Reputationen werden von zentraler Bedeutung sein, weitaus wichtiger als die heutigen Bonitäten. Diese Entwicklungen werden die Art der staatlichen Regulierung – die Fähigkeit, wirtschaftliche Interaktionen zu besteuern und zu kontrollieren – die Fähigkeit, Informationen geheim zu halten und sogar die – Art von Vertrauen und Reputation, völlig verändern.

Die Technologie für diese Revolution – und es wird sicherlich sowohl eine soziale als auch eine wirtschaftliche Revolution sein – existiert in der Theorie seit einem Jahrzehnt. Die Methoden basieren auf Public-Key-Verschlüsselung, Zero-Knowledge Interactive Proof-Systemen und verschiedenen Softwareprotokollen für Interaktion, Authentifizierung und Verifizierung. Der Schwerpunkt lag bisher auf wissenschaftlichen Konferenzen in Europa und den USA, die von der National Security Agency streng überwacht wurden. Doch erst in jüngster Zeit haben Computernetzwerke und Personalcomputer eine ausreichende Geschwindigkeit erreicht, um die Ideen praktisch umsetzbar zu machen. Und die nächsten zehn Jahre werden genügend zusätzliche Geschwindigkeit bringen, um die Ideen wirtschaftlich machbar und im Wesentlichen unaufhaltsam zu machen. Hochgeschwindigkeitsnetzwerke, ISDN, manipulationssichere Boxen, Smart Cards, Satelliten, Ku-Band-Sender, Multi-MIPS-Personalcomputer und Verschlüsselungschips, die derzeit entwickelt werden, werden einige der Basistechnologien sein.

Der Staat wird natürlich versuchen, die Verbreitung dieser Technologie zu verlangsamen oder zu stoppen, indem er sich auf nationale Sicherheitsbedenken, die Nutzung der Technologie durch Drogenhändler und Steuerhinterzieher sowie auf die Angst vor einem Zerfall der Gesellschaft beruft. Viele dieser Bedenken werden berechtigt sein; die Kryptoanarchie wird den freien Handel mit nationalen Geheimnissen und den Handel mit illegalen und gestohlenen Waren ermöglichen. Ein anonymer computerisierter  Markt wird sogar abscheuliche Märkte für Attentate und Erpressungen ermöglichen. Verschiedene kriminelle und ausländische Elemente werden aktive Nutzer von CryptoNet sein. Aber das wird die Verbreitung der Kryptoanarchie nicht aufhalten.

So wie die Drucktechnik die Macht mittelalterlicher Zünfte sowie die soziale Machtstruktur verändert und reduziert hat, so auch werden kryptologische Methoden die Natur von Unternehmen und die Einmischung der Regierung in wirtschaftliche Transaktionen grundlegend verändern. In Kombination mit aufstrebenden Informationsmärkten wird die Kryptoanarchie einen liquiden Markt für alles Material schaffen, das in Wort und Bild umgesetzt werden kann. Und so wie eine scheinbar unbedeutende Erfindung – wie der Stacheldraht die Umzäunung riesiger Ranches und Bauernhöfe ermöglichte und damit die Konzepte von Land- und Eigentumsrechten im Westen für immer veränderte – so wird auch die scheinbar unbedeutende Entdeckung aus einem geheimnisumwobenen Zweig der Mathematik zu der Drahtzange, die den Stacheldraht um das geistige Eigentum herum zerlegt.

Erhebe dich, du hast nichts zu verlieren, außer deine Stacheldrahtzäune!

Seit wann gibt es eigentlich das Darknet?

Kurz und bündig beantwortet mir diese Frage die BBC: Erstellt wurde das Darknet von der US-Regierung. Mitte der 90er Jahre schufen US-Militärforscher eine Technologie, die es Nachrichtendiensten ermöglichte, Informationen völlig anonym auszutauschen. Sie nannten es „Tor“, was für „The Onion Router“ steht. Als Teil ihrer Geheimhaltungs-Strategie haben sie Tor an die Öffentlichkeit freigegeben, damit jeder es nutzen kann. Ihre Argumentation: Je mehr Menschen das System nutzen, desto schwieriger wäre es, Nachrichten der Regierung vom ‚allgemeinen Lärm‘ zu trennen. „Du kannst nicht allein anonym bleiben“.

2008: 31. Oktober „Bitcoin P2P ecash-paper“

Ein gewisser Satoshi Nakamoto sendet eine Mailing List mit dem Betreff: „Bitcoin P2P ecash-paper“ . Die Mail beginnt mit:

Ich habe an einem neuen elektronischen Zahlungssystem gearbeitet, das vollständig Peer-to-Peer ist, ohne vertrauenswürdige Dritte. Das Papier ist verfügbar unter:  http://www.bitcoin.org/bitcoin.pdf

2009: 3. Januar Entstehung des Bitcoin-Netzwerkes

Der unbekannte Satoshi Nakamoto, verschickt die ersten 50 Bitcoins an Hal Finney. Der erste Block heißt passenderweise Genesis-Block. Er enthält eine Botschaft: „The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks“ (in deutsch: „Kanzler kurz vor zweitem Bankenrettungspaket“).

TZlCjqj - Imgur
Quelle: https://imgur.com/TZlCjqj

Damit hat Nakamoto einen Titel gewählt, der sein Vorhaben unterstreicht, ein elektronisches Geld zu erschaffen, das nicht durch zentrale Institutionen wie Banken oder Staaten missbraucht werden kann. Bis dato, 22. Oktober 2018, weiß die Öffentlichkeit nicht, wer hinter Satoshi Nakamoto steckt.

Der Name Nakamoto ist japanischen Ursprungs und bedeutet laut Wikipedia: ‚Zentraler Ursprung‘ oder ‚Einer, der in der Mitte lebt‘.

Man hört immer wieder, dass es nicht bedeutend sei, wer hinter dem Pseudonym des Erfinders Bitcoins steckt, da letztendlich sein Werk zähle. Ich persönlich denke es wäre schon sehr hilfreich zu wissen, wer er/sie ist oder sie sind. Denn dann würden wir die Motivation dahinter wissen: Soll Bitcoin tatsächlich ein Befreiungsschlag für das gewöhnliche Volk sein? Oder handelt es sich hierbei nur um ein Experiment derjenigen, die schon immer die Fäden im Weltgeschehen gezogen haben. Letzteres ist in etwa die Ansicht von Börsenexperte Dirk Müller.

Blockstream

Vielleicht hilft es ja, sich Blockstream anzuschauen. Blockstream ist der größte Geldgeber von Bitcoin Core.  Zu den Investoren gehören alphabetisch: AME Cloud Ventures, AXA Strategic Ventures, Blockchain Capital, Digital Currency Group, Digital Garage, East Ventures, Future\Perfect Ventures, Horizons Ventures, Innovation Endeavors, Khosla Ventures, Mosaic Ventures, Real Ventures, Reid Hoffman und Seven Seas Venture Partners.

Blockstream Fund rising
Quelle: Crunchbase

Das sind eine ganze Menge. Wie wir im Bild oben sehen können, hat es insgesamt drei Finanzierungsrunden gegeben. In der letzten, am 21. November 2017, gab es nur einen Investor: DG Lab Fund. Hierbei handelt es sich um einen Fonds, der von Digital Garage und Daiwa Securities Group gegründet wurde. Ziel: Finanzierung von Startups, die sich auf Technologien der nächsten Generation spezialisiert haben.

Digital Garage und Blockstream scheinen gut miteinander zusammenzuarbeiten. In einem PR Newswire-Bericht vom 20. November 2017 kann man unter anderem folgendes lesen: „Diese erweiterte Partnerschaft kommt zu einem Zeitpunkt auf dem japanischen Markt, an welchem wir ein enormes Interesse an Bitcoin- und Blockchaintechnologien sehen“, so Kaoru Hayashi, Representative Director, President Executive Officer und Group CEO von Digital Garage. Daraufhin Dr. Adam Back, CEO von Blockstream. „Der japanische Markt ist bereit für neue Geschäftsmodelle, die Blockchain-Technologien ermöglichen. DG Lab ist ein klarer Marktführer für Blockchain-Dienste in Japan und verfügt über umfangreiche technische Erfahrung im Umgang mit der angewandten Kryptographie und den Technologien innerhalb der Elements Blockchain-Plattform. Die Zusammenarbeit mit der GD Labor bietet eine unglaubliche Gelegenheit, die Einführung von blockchainbasierten Lösungen auf dem Markt zu beschleunigen“. Am Schluss erscheint noch ein Link zu Blockstreams Liquid-Lösung.

Aktionäre von Digital Garage sind:

asian nikkei digital garage shareholder
Asian Nikkei

Eigentlich sollte man sich auch mal die Zeit nehmen, die anderen Investoren etwas näher unter die Lupe zu nehmen.

Machen wir aber weiter.

Mit Bitcoin kamen andere Kryptowährungen/-Tokens, jede Menge ICOs, Forks, Bitcoin-Futures, Airdrops, Stablecoins und nun Plattformen für institutionelle Anleger: Bakkt, ErisX, Fidelity.

Ich möchte jedoch kurz auf die US-amerikanische Notenbank FED eingehen, auf Tether/Bitfinex, auf Bitcoin Futures und auf Bakkt & Co.

Die Federal Reserve (FED)

Es ist kein Geheimnis mehr, dass die FED keine öffentliche, sondern eine private Bank ist. Interessant dazu ist die Webseite Facts-are-facts.com. Darin steht unter anderem:

Der Kongress gab der FED illegal das Recht, Geld (über das Finanzministerium) ohne Zinsen für die FED zu drucken. Die FED erschafft Geld aus dem Nichts und verleiht es uns über Banken zurück und berechnet uns dafür Zinsen. Die FED kauft auch Staatsschulden mit Geld, das auf einer Druckmaschine gedruckt wird, und berechnet den US-Steuerzahlern Zinsen. Viele Abgeordnete und Präsidenten sagen, dass dies Betrug ist.

Aufgeführt werden natürlich auch die Besitzer der FED.

Nun kriselt es wieder. Überall. Die Börse hat ihren längsten Bullenmarkt in der Geschichte. Niedrige Zinsen haben für enorm viel Geld gesorgt. Die Fed erhöhte einmal mehr als Gegenmaßnahme die Zinsen. Der US-amerikanische Präsident Donald Trump führt Handelskriege. Argentinien steht vor dem Staatsbankrott. Der Internationale Währungsfond (FMI) prognostiziert für kommendes Jahr eine Inflation von 10.000.0000 Prozent für Venezuela. Ein paar weitere Infos dazu gibt es auch unter folgenden Link: Aktienbörsen brechen ein, der Kryptomarkt folgt, Bitfinex blockiert Fiat-Einzahlungen und Google scherzt über Krypto.

Jedenfalls wird immer wieder von Wirtschaftsexperten behauptet, dass die kommende Krise schlimmer als die von 2008 ausfallen wird. Gerne werden Parallelen zu den Zeiten der Großen Rezession gegen Ende der 30er-Jahre gezogen.

Tether/Bitfinex

Der Stablecoin Tether (USDT), der behauptet, 1:1 durch den US-Dollar gedeckt zu sein, sorgt weiterhin für Diskussionen und Kontroversen. Es besteht nach wie vor die Skepsis, ob Tether auch tatsächlich Reserven von 1:1 hält. Außerdem wird es immer wieder mit Marktmanipulationen in Verbindung gebracht. Einen ausführlicheren mit Statistiken belegten Bericht über Tether/Bitfinex gibt es von Gerard Martínez hier. Aber zusammengefasst:

  • Statistiken stützen die Theorie, dass Tether Limited und Bitfinex-Unternehmen den Stablecoin Tether verwendet haben, um Bitcoin bei bestimmten Ereignissen während 2017 und Anfang 2018 zu kaufen.
  • Diese Unternehmen könnten Tether direkt nach Bitcoin-Preiseinbrüchen gedruckt und an ein organisiertes Netzwerk von Konten bei verschiedenen Kryptowährungsbörsen verteilt haben (detailliert untersucht von John M. Griffin).
  • Tether Ltd. könnte dann Bitcoin mit dem frisch gedruckten Tether gekauft und die Schaffung eines betrügerischen bullischen Marktes gefördert haben, der dann wiederum mehr Investoren zum Kauf von Bitcoin angelockt hat. Das erhöhte zusätzlich die Blase (Momentumseffekt).
  • Als Teil der Strategie könnte Tether Ltd. das frisch gekaufte Bitcoin an ihre Konten bei Bitfinex geschickt haben.
  • Nach Gerard Martínez persönlichen Meinung könnte Bitfinex dann entweder (a) Bitcoin langsam an ihrer eigenen Börse und anderen Börsen verkaufen oder (b) Bitcoin an Privatanleger over-the-counter (OTC) verkaufen. OTC wäre für Bitfinex sehr profitabel, da die gesamte Operation (in Dollar) monetarisiert werden kann ohne den Nebeneffekt rückläufige Märkte an zentralisierten Börsen durch den Verkauf zu erzeugen.

Somit kann man davon ausgehen, dass die Unternehmen Tether und Bitfinex den Kryptomarkt manipuliert haben.

Ende Januar 2018 hieß es, dass die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) die Kryptobörse Bitfinex und die Firma Tether aus unbekannten Gründen vorgeladen hat. Nun, was dabei herausgekommen ist, entgeht meinen Kenntnissen. Tatsache ist und das ist ja was letztendlich zählt: beide operieren noch.

Dank den Paradise Papern kam übrigens heraus, dass Tether und Bitfinex miteinander in Verbindung stehen, besser noch, beide haben den gleichen CEO: Ludovicus Jan Van Der Velde.

Zur Frage, warum Van Der Velde nicht im Gefängnis sitzt, gibt es eine hervorragende Antwort bei Quora:

So erstaunlich es auch scheint…. Ich glaube, es gibt hier kein schweres Verbrechen. Vielleicht würden einige Zivilprozesse erfolgreich sein, aber auf den ersten Blick gibt es keinen Betrug. Sie gaben einen Token namens USDT heraus. Wenn dieser auf Null geht, haben Sie Ihre USDT-Token. In ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen sagen sie ausdrücklich, dass sie nicht garantieren, dass Tether etwas wert sind. Und Tether-Investoren können immer noch Auszahlungen vornehmen. Sie sollten sofort auszahlen, es ist ein offensichtlicher Betrug. Kryptowährungen sind unreguliert. Das ist eine der Hauptattraktionen. Jeder mag unregulierte Märkte, bis der ungeregelte Markt Scheiße macht.

Bitcoin Futures

Die US-Handelsplattform CBOE führte ihre ersten Terminkontrakte auf die Digitalwährung Bitcoin bereits am 10. Dezember 2017 ein. Eine Woche später, am 17. Dezember 2017, folgte die CME Group. Mehr dazu unter: Ist Bitcoins Abwärtstrend gewollt?

Am 17. Dezember 2017 erreichte Bitcoin bis dato zum letzten Mal ein Allzeithoch. Zufall?

JP Morgan & Co.

Im September 2017 nannte CEO und Chairman der grössten US-Bank, JP Morgan Jamie Dimon Bitcoin als Betrug und drohte Mitarbeitern, die sich darauf einlassen würden mit dem Rausschmiss. Überraschenderweise wechselte die Wall Street schnell ihre Position gegenüber Kryptowährungen und vor allem gegenüber der Blockchain.

Bakkt

Gerüchte, Goldman Sachs plane ein Krypto-Custody-Produkt, das auf der Infrastruktur von Bakkt basiert, wurden bislang nicht bestätigt. Allerdings könnte Goldman Sachs möglicherweise Futures mit Bakkt handeln. Es wird wahrscheinlich zu Gesprächen zwischen den beiden Unternehmen über dieses Thema kommen.

Bakkt, das im August von Intercontinental Exchange, der Muttergesellschaft der New York Stock Exchange (NYSE), angekündigt wurde, soll im Dezember starten, bestätigte CEO Kelly Loeffler gegenüber Fortune in einem Interview. Eine Quelle teilte dem News-Portal The Block mit, dass das genaue Datum der 12. Dezember ist. Bakkt wird zunächst einen physischen Bitcoin-Future anbieten, die mit dem Bitcoin-Future-Handel der CME Group und der Cboe Global Markets konkurrieren würde.

Aber bevor wir weitermachen. Wer sind die Großaktionäre hinter der Intercontinental Exchange? Diese gibt es hier zu sehen.

Bakkt geht davon aus, dass viele Kunden Tausende von Transaktionen pro Tag auf der Plattform durchführen werden. Ähnlich wie das Eröffnen eines Zahlungskanals im Lightning Network, verbleibt das Geld innerhalb der Plattform und kann unendliche Male zwischen Kunden transferiert werden. Als Second Layer auf der Bitcoin-Blockchain wird es eigenständig funktionieren. CEO Loeffler deutete in einem Interview an, dass sie ihren eignen ‚omnibus ledger‘ verwenden werden. Omnibus account = Sammelkonto. Bakkt beschreibt sich als „Scorekeeper“ (Punktezähler), der die Salden der einzelnen Kunden überwacht. Erst wenn Gelder vollständig von der Plattform abgezogen oder hinzugefügt werden, werden die endgültigen Saldendaten in der Bitcoin-Blockchain erfasst. Es profitiert von der Unveränderlichkeit und Sicherheit der Bitcoin-Mainchain.

Fragen, Fragen, Fragen. Mir ist ehrlich gesagt immer noch nicht ganz klar, wie Bakkt funktionieren soll. Das Sammelkonto hört sich nach Comingling an. Kunden-Schlüsselpaare in den Händen von Bakkt. Vorkauf von Bitcoin – mit ihren eigenen Schlüssel? Und dann verkaufen sie es weiter?

BitGo

Die eigentliche Nachricht von Goldman Sachs ist, dass das Unternehmen in die Fundraising-Runde der Serie B des Krypto-Custody-Unternehmens BitGo neben Mike Novogratz’s Galaxy Digital Ventures investiert hat. BitGo hat bis heute 70 Millionen Dollar gesammelt und bietet Custody-Dienstleistungen für mehr als 75 Kryptoassets an.

„Eine stärkere institutionelle Beteiligung an den Digital Asset Märkten erfordert sichere und regulierte Custody-Lösungen“, sagte Rana Yared, Managing Director der Principal Strategic Investments Group von Goldman Sachs, in einer Erklärung gegenüber dem Newsportal The Block. „Wir sind beeindruckt von BitGos Produkt, einzigartigen Dienstleistungen und dem Managementteam. Wir sehen unsere Investition in BitGo als eine spannende Gelegenheit, zur Entwicklung dieser kritischen Marktinfrastruktur beizutragen.“

 

Ran Neuner

Bakkt, TD Ameritrade, Passport Capital, Yale Endowment, Fidelity, BlackRock, NYSE, Goldman’s….. Sie denken wirklich, dass sie in den Raum mit 200 Milliarden Dollar im Hinterkopf investieren? Sie wissen, dass es sehr vorübergehend ist und dass über eine Billionen bald kommen werden!

Hinweis: Diese Webseite ist noch nicht fertig gestellt. Es wird also noch zu Änderungen kommen.

 

 

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