N26: die Smartphone Bank kommt nach Spanien

N26 ist eine deutsche Bank ohne Filialen, die bereits in 17 Ländern der Europäischen Union tätig ist und 215 Millionen Euro an Investitionen erhalten hat. Mit einer Millionen aktiven Nutzern will die Fintech ihr Geschäft in Spanien ausbauen. Zu diesem Zweck hat sie sich zum Ziel gesetzt, 100.000 Kunden zu erreichen und die wachstumsstärkste Bank Spaniens zu werden. Im Fokus: junge Menschen.

Einführungsaktionen: für die Kontoeröffnung gibt es 10 Euro und pro erfolgreich vermittelter Freund (Neukunde) 15 Euro.

Die in Berlin und New York ansässige Bank wurde 2013 von Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal gegründet. Ihr Ziel war es, die Bank komplett an das Handy anzupassen.

Im Jahr 2015 wurde der Dienst kommerziell eingeführt und ein Start in die beiden wichtigsten angelsächsischen Märkte ist ebenfalls in Vorbereitung: Vereinigte Staaten und Vereinigtes Königreich. N26 beschäftigt derzeit 380 Mitarbeiter.

Die Fintech hat 215 Millionen Dollar finanziert bekommen. Unternehmen wie Allianz X, Tencent Holdings Ltd., Horizons Ventures, Valar Ventures, Mitglieder des Zalando Management Teams oder Earlybird Venture Capital sind nur einige Beispiele.

Eigenschaften:

  • Keine Eröffnungs- oder Servicegebühren.
  • Bietet ein traditionelles Konto und eine Mastercard-Debitkarte namens N26 Black.
  • Es ermöglicht bis zu fünfmal im Monat – mehr als einmal pro Woche – Bargeld kostenlos an Geldautomaten abzuheben. In Deutschland bietet die Bank den Service Cash26 an, um in Supermärkten, Tankstellen und Geschäften über die App provisionsfrei Geld abzuheben.
  • Alles wird von einer mobilen Anwendung aus verwaltet: Zahlungslimits festlegen, Karte sperren, Geld sofort versenden…..
  • Es gibt keine Provisionen für internationale Transaktionen, aber Zahlungen ins Ausland müssen vom Nutzer über die App erst aktiviert werden.
  • Internationale Überweisungen können in 19 Währungen mit Transferwise durchgeführt werden. Auf der N26-Website heißt es, dass diese Methode bis zu sechsmal billiger sei, als bei einer Bank.
  • In Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch (App, Web und Kundenservice) verfügbar, unabhängig davon, wo man wohnt. Dies ermöglicht es einem spanischen Schüler in Deutschland, ein Konto zu eröffnen, ohne die Sprache sprechen zu müssen.
  • Seit November 2017 wird Apple Pay angeboten.
  • Der Anmeldeprozess kann per Videoanruf oder mit einem Agenten in nur wenigen  Minuten erfolgen, oder durch das Hochladen eines Personalausweises und eines Fotos des Nutzers in die Anwendung. Für den Identifikationsprozess braucht es die mobile Kamera, das Tablett oder einen Computer.

 


Quelle: vozpopuli.com

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