Blockchain Startup Veem will mit Hilfe von Goldman Sachs und GV SWIFT ersetzen

Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication, kurz SWIFT,  bekommt weiter starke Konkurrenz. Über SWIFT werden in mehr als 200 Ländern der Finanzverkehr zwischen mehreren Tausend Finanzinstituten abgewickelt. Gerne wird der BIC-Code auch als SWIFT-Code bezeichnet, da er von SWIFT herausgegeben wird. Persönlich kann ich mir gut vorstellen, dass SWIFT in der Zukunft ersetzt werden wird.

Es ist nicht die erste Meldung, die gegen SWIFT geht. Auch Ripple will besser als SWIFT sein. Nun berichtet der Cointelegraph, dass der US-amerikanische Bankenriese Goldman Sachs eine strategische Finanzierungsrunde in Höhe von 25 Millionen US-Dollar für das Blockchain-Zahlungsunternehmen Veem angeführt hat, mit der Beteiligung der Silicon Valley Bank.

Veem, die die digitale Aufzeichnungstechnologie einsetzt, um die Effizienz von Zahlungen kleiner Unternehmen zu steigern, sagte in ihrer Pressemitteilung, dass bei der Finanzierungsrunde auch GV (ehemals Google Ventures), Trend Forward Capital, Extol Capital, Kleiner Perkins und Pantera Capital sowie andere Investoren teilgenommen haben.

Das Motiv:

‚Auf der ganzen Welt sind kleine Geschäftsinhaber gezwungen, sich mit einem langsamen, veralteten und teuren Überweisungssystem zu befassen, um internationale Zahlungen zu senden und zu empfangen. SWIFT, eine 40-jährige Technologie, schlägt kleinen Unternehmen immer wieder Gebühren auf, verliert Zahlungen und hat nicht die notwendige Transparenz, um Zuverlässigkeit und Sicherheit zu gewährleisten‘

Rana Yared, eine der Exekutivdirektoren von Goldman Sachs, wird als nicht stimmberechtigter Beobachterin im Vorstand von Veem sitzen.

Neben Treasury und SWIFT verwendet Veem die Blockchain um Geld zu transferieren. Die Blockchain-Nutzung hat seitdem rasant zugenommen. Veem verwendet Bitcoin (BTC), um die Bankkonten seiner Kunden mit Lieferanten zu verbinden. Laut Pressemitteilung bedient es aktuell 80.000 kleine Unternehmen in 96 Ländern.

Erst am 14. August leitete Goldman Sachs die Finanzierungsrunde des Blockchain-Startups Axoni. Ein Betrag von 32 Millionen US-Dollar sind dabei zusammengekommen.

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